Willkommen in der surrealistischen Immobilienwirtschaft. SURREALISMUS fragen Sie sich: Ist das nicht diese „nicht zu deutende Kunstrichtung“ – was hat diese denn mit Immobilienwirtschaft zu tun? Recht viel, um ehrlich zu sein. Bewiesen hat das unsere Summer-Speakers’ Corner „The SurRealist“ am 18. Juni im Frankfurter Westend. Gastgeber Olaf Hütten lud gemeinsam mit seinen Partnern ANTEON Immobilien, Berghs & Partner, BF.direkt AG, GETEC Wärme & Effizienz AG, Hoesch & Partner und der INOVALIS zum surrealistischen Netzwerken mit leckerem BBQ und ganz realen, saftigen Steaks ein. Rund 80 Entscheider der Immobilienwirtschaft folgten der Einladung auf die Dachterrasse von Hoesch & Partner mit sensationellem Ausblick auf die Frankfurter Skyline.

Speakers’ Corner-typisch gab es wieder zwei Kandidaten, die bereit waren, auf die Bierkiste zu steigen und ihr Branchenwissen mit einer Prise surrealistischer Gedanken zu teilen. Nach der Begrüßung durch Olaf Hütten machte Prof. Dr. Steffen Sebastian, tätig am Lehrstuhl für Immobilienfinanzierung der IRE BS Universität Regensburg, den Anfang auf der Bierkiste. Er übertrug surrealistische Begriffe wie Illusion, Fantastisches, Traumhaftes und Illusorisches auf die Immobilienwirtschaft und siehe da, es zeigte sich, dass sie nicht so weit auseinander liegen. Wohnungsmarkt in München, Kapitalanlagegesetzbuch sind nur einige Begriffe, die in seiner Speech fielen. Anschließend sprach er von seinem ganz eigenen Männertraum, der im Jahr 2019 spielt: Nach der Regulierungswut ist die Bundesregierung zurückgetreten. Traum oder nicht Traum – er jedenfalls schloss seine Rede mit dem Statement: „Wer den Mietspiegel als surreal erachtet, hat meine Rede nicht verstanden.“

Vor der zweiten Speech nahm Wein-Sommelier Christian Frens die Gäste mit auf eine besondere Wein-Exkursion. Bei ihm drehte sich alles um biodynamischen Weinanbau, der ähnlich wie der Surrealismus mit der Erwartungshaltung bricht. Möglichst frei von den üblichen Betriebsmitteln durften wir einen Wein verkosten, der durch Aufgüsse von Kräutern, dem Horn von Rindern und Kuhdung heranwächst. Das surreale daran; er sprengt die Norm: Wenn man ihn groß werden lässt, wird er groß. Denn trotz sechs bis siebenmonatiger Gärungszeit schmeckte der Riesling vom Weingut Melsheimer überraschend jung.

“Was hat Dalí mit der Immobilienbranche zu tun? Auf den ersten Blick nix…” dieser Fragestellung setzte sich Dr. Thomas Beyerle, Managing Director Catella Property Valuation GmbH, auf der Bierkiste aus: Er verwies darauf, dass gerade die Architektur sich vielfach von Dalí hat beeinflussen lassen. Surrealistisch erscheint ihm auch der 2007 erfolgte Verkauf des Trianons für stolze 620 Millionen Euro. Wie wohl der Wiederverkaufswert in diesem Jahr aussieht – wird er noch surrealer? Wir werden es bald erfahren. Bis dahin allerdings begnügt sich Dr. Beyerle mit einem Zitat von Dalí und leitete somit galant zum bevorstehenden BBQ über: „Die Schönheit wird essbar sein oder gar nicht sein.“

Kulinarisch gestärkt konnten die Gäste zum Netzwerken übergehen und auch bei dieser Speakers’ Corner sind wir wieder sicher, dass neue Netzwerke entstanden sind und der ein oder andere sich sicherlich bald über neues Geschäft freuen darf. Vielen Dank an unsere Gäste und Partner – viele werden wir sicherlich zur Expo Real in München wiedersehen.

Hinweis zur Bildergallerie: Sollte es Ihr Wunsch sein, nicht auf einem der Bilder gezeigt zu werden, so teilen Sie dies uns gerne mit. Wir respektieren selbstverständlich Ihren Wunsch und nehmen das Bild von unserer Homepage. Bitte setzen Sie sich mit Friederike Günzel (friederike@huetten-real-solutions.de) in Verbindung.